Wenn du ein iPhone oder iPad hast, hast du schon zwei kostenlose Tools, die ein PDF unterschreiben: Markup, das immer dann auftaucht, wenn du ein PDF in Dateien, Mail oder Fotos öffnest, und Vorschau, das in iPadOS 26 zur eingebauten iPad-App wurde (auf dem Mac gibt es das schon seit Jahren). Für viele Leute reicht das wirklich aus, das sei hier klar gesagt, bevor wir uns ansehen, wo sie aufhören.
Wo Markup und Vorschau tatsächlich genügen
Einen Mietvertrag einmal unterschreiben. Auf dem Schulzettel, den dein Kind mitgebracht hat, Namen und Datum eintragen. Einen Vertrag abzeichnen, den dir ein Kunde per Mail geschickt hat. Für all das öffnest du das PDF, tippst auf den Markup-Stift, setzt ein Textfeld oder deine gespeicherte Unterschrift hinein und schickst es zurück. Nichts zu installieren, nichts zu bezahlen, und es funktioniert offline.
Apple speichert sogar ein paar sinnvolle Dinge. Markup merkt sich deine Unterschrift, damit du sie später wieder nutzen kannst, und Vorschau auf dem Mac kann Namen und Adressen aus deinen Kontakten ziehen, um ein interaktives Formular automatisch auszufüllen. Wenn dein PDF mit echten Formularfeldern gebaut wurde, kannst du in der Vorschau direkt hineintippen und schreiben.
Die kostenlosen Tools nehmen die niedrige Hürde also locker. Der Ärger fängt bei einer anderen Hürde an.
Wo sie aufhören: dasselbe Formular, wieder und wieder
Hier ist die Situation, für die sie nie gebaut wurden. Du bist Therapeutin, Trainer, Servicetechniker, eine Praxis. Du hast ein Aufnahmeformular, eine Einwilligung, einen Haftungsausschluss, und du füllst es jeden Tag für eine andere Person aus. Schau, was beim zweiten Kunden in Markup oder Vorschau passiert:
- Die Unterschrift kommt zurück, sonst nichts. Jede getippte Antwort, jedes Häkchen, jedes Feld, das du nach Augenmaß platziert hast, ist weg. Du fängst wieder mit einer leeren Seite an.
- Bei einem flachen PDF (eins ohne eingebaute Felder, also die meisten gescannten oder gedruckten Formulare) behandelt Markup die Seite wie eine Zeichenfläche. Du schätzt, wo du tippst, schiebst Text zurecht, damit er auf der Linie landet, und machst diese fummelige Platzierarbeit bei jeder einzelnen Kopie von vorn.
- Es gibt keinen Beleg, wer was unterschrieben hat. Du bekommst eine fertige Datei. Ob sie richtig benannt und dort abgelegt wird, wo du sie später wiederfindest, liegt komplett an dir, und in einer vollen Woche verlierst du da leicht den Überblick.
Das ist die Wand hinter den Suchanfragen, die Leute wirklich tippen: „Markup Unterschrift wird nicht gespeichert“, „ausfüllbares PDF wiederverwenden ohne neu zu tippen“. Die Unterschrift ist meistens schon gespeichert. Was fehlt, ist alles drumherum, das Layout und der Beleg pro Person, und beides behält Apples Software nicht. Laut Apples eigenen Support-Anleitungen bietet weder Vorschau auf dem iPad noch auf dem Mac wiederverwendbare Vorlagen oder gespeicherte Feld-Layouts über Dokumente hinweg (Stand Juni 2026). Es sind Dokumenteneditoren, kein Formular-Ablauf.
Die Lösung: das Layout einmal setzen, pro Person einen Beleg behalten
Was die Wiederholarbeit wirklich abnimmt, ist, das Feld-Layout zu speichern, nicht nur die Unterschrift. Du platzierst die Felder einmal und öffnest dann pro Person eine saubere Kopie, in der die Felder schon da sind.
Genau so läuft das in InPersonForms. Importiere das PDF, das du ohnehin schon nutzt, und richte es einmal als wiederverwendbare Vorlage ein: ein Textfeld dorthin, wo der Name hinkommt, ein Datumsfeld, ein Kontrollkästchen neben jede Option, unten ein Unterschriftsfeld. Hat das PDF schon eingebaute Felder aus Acrobat oder Word, werden die erkannt und übernommen, du zeichnest also nichts neu.

Danach ist die Platzierung ein für alle Mal erledigt. Jeder neue Kunde startet aus derselben sauberen Vorlage, mit den Feldern schon an der richtigen Stelle. Du trägst die Werte ein, die sich ändern, reichst das Gerät weiter, und er unterschreibt auf dem Bildschirm mit dem Finger oder einem Apple Pencil, direkt in dem Feld, das du gesetzt hast.

Die zweite Lücke, der fehlende Beleg, ist die andere Hälfte. Jedes fertige Formular wird bei dem Kunden gespeichert, zu dem es gehört, du verlässt dich also nicht auf Dateinamen und dein Gedächtnis.

Soll jemand beim nächsten Besuch neu unterschreiben oder seine Daten aktualisieren? Leg eine neue Version an. Das Original bleibt unangetastet und du behältst den Verlauf, statt mit zwei fast identischen PDFs dazustehen und nicht zu wissen, welches das aktuelle ist.

Wie du dich entscheidest
Die ehrliche Trennlinie ist, wie oft du das machst.
Wenn du gelegentlich ein PDF unterschreibst, bleib bei Markup und Vorschau. Sie sind kostenlos, eingebaut und erledigen den Einzelfall sauber. Dafür noch ein Tool dazuzunehmen, wäre übertrieben.
Wenn du dasselbe Formular für Kunde um Kunde ausfüllst, lassen dich die kostenlosen Tools jedes Mal das Layout neu machen und die Belege selbst im Blick behalten. Ein Tool, das das Feld-Layout als Vorlage speichert und jede unterschriebene Kopie pro Kunde ablegt, nimmt dir genau diese Wiederholarbeit ab. InPersonForms macht das komplett offline, mit Daten auf dem Gerät und einem einmaligen Kauf statt eines Abos. Das zählt, wenn du persönlich mit Gesundheits-, Rechts- oder privaten Daten zu tun hast.
Du kannst die Grenze selbst testen: Fülle dein Formular zweimal in Markup aus und zähl, was du beim zweiten Mal neu machen musstest. Diese Zahl ist das ganze Argument.
InPersonForms gibt es im App Store für iPhone und iPad.